Der Workshop „Was ist Graffiti?“, der am 4. und 5. September an der Friedrich Schiller Universität Jena stattfand, verwies auf ein Forschungsdesiderat und versuchte diesem auf interdisziplinärem Wege, allen voran hieß das auf philosophische, kunsthistorische, medientheoretische und soziologische Herangehensweise, beizukommen.
Ganz im Sinne der Bauhaustradition und in Zusammenarbeit mit dem „Bauhaus Lab“ soll der theoretische Workshop um einen praktischen erweitert und auf diese Weise eine Verzahnung von Theorie und Praxis erreicht werden. Galt es sich dem vielschichtigen Phänomen Graffiti im theoretischen Rahmen durch Interdisziplinarität zu nähern, so soll der praktische Teil, diese Vielschichtigkeit aufgreifend, Graffiti als transmediales Phänomen herausstellen. Nicht allein Tags und Pieces, Stylewriting und Whole Cars bestimmen das Phänomen, es gilt dies um Street Art, wie Pochoir, Plakatarbeiten und Collagen, um Videoinstallationen, um Performance, und Musik zu erweitern.
Am 26. und 27. September soll dies in Weimar realisiert und umfassend dokumentiert werden, so dass schließlich beide Teile in einer Publikation zusammengeführt werden können.








